Volksaufstand in der DDR: Gedenken an 17. Juni 1953 bleibt wichtiger Teil der deutschen Erinnerungskultur

Zum Jahrestag des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR erklärt der Landesvorsitzende der OMV der CDU Nordrhein-Westfalen Heiko Hendriks:

„Panzer aufzufahren und Gewehre gegen das eigene Volk zu richten ist nicht nur Ausdruck der Brutalität, sondern eines Totalversagens und der Angst der Staatsmacht vor den Bürgern. Diese Brutalität wurde am 17. Juni 1953 offenbar, als in der ehemaligen DDR, das Volk für bessere Arbeitsbedingungen und für die Freiheit auf die Straße ging.

Die blutige Niederschlagung des Volksaufstands zeigte, wie kaputt das kommunistische Regime damals schon war und wie wenig Rückhalt es beim Volk hatte. Das Regime hatte sich demaskiert. Der spätere Bau der Berliner Mauer zeigte offensichtlich, dass sich das Staatsregime nur halten konnte, in dem es das eigene Volk einsperrte und bedrohte.

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Deutschlandhaus an Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung übergeben

Das Deutschlandhaus wird am heutigen Dienstag nach Bestätigung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) an die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung zum Einbau der Ersteinrichtung übergeben. Dazu erklärt der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Eckhard Pols:

„Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag begrüßt, dass mit der heutigen Übergabe des Deutschlandhauses an die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung der Startschuss für den Einbau der Dauerausstellung sowie der übrigen Ersteinrichtung erfolgt.

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75. Jahrestag des „Brünner Todesmarsches“

Zeichen der Versöhnung stimmen hoffnungsvoll für eine gemeinsame europäische Zukunft

Am 30. Mai 1945 wurden in Brünn (heute tschechisch Brno) deutsche Zivilisten zusammengetrieben. Am folgenden Tag mussten sie, ohne Versorgung mit Essen und Trinken, in der Hitze des Fronleichnahmstags einen 60 km langen Marsch nach Niederösterreich antreten. Der so genannte Brünner Todesmarsch kostete mehrere tausend Menschen das Leben und gilt mit als das Symbol für die Verbrechen im Zuge der Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Heimatgebieten zum und nach Ende des 2. Weltkriegs.

Dazu erklärt der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU Nordrhein-Westfalen, Heiko Hendriks:

„Der Brünner Todesmarsch war Teil der kollektiven Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung u.a. aus Mähren. Brünn steht somit symbolisch für die Vertreibung der Deutschen insgesamt. Historikern zufolge überlebten schätzungsweise 5.000 der etwa 25.000 zusammengetriebenen Deutschen diesen Todesmarsch nicht. Der angeordnete Marsch war zweifelsohne ein Racheakt für die Verbrechen der Deutschen im 2. Weltkrieg. Dennoch begründet Unrecht kein neues Unrecht. Zumal es fast ausschließlich die Schwachen und Unschuldigen traf.

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